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11.03.11 // Schrägschliff zur Schichtdickenanalyse

Schrägschliff

Diese Methode wird bei dünnen Schichten angewandt und ermöglicht die Auswertung von Schichtdicken ab ca. 0,5 µm.
Durch Verwendung eines Winkelstückes wird die Probe im Schleifvorgang schräg angeschnitten. Die Oberfläche wird bei einem Winkel von 10˚ um den Faktor 5,90 vergrößert und erlaubt aufgrund dessen eine genauere mikroskopische Betrachtung des zu untersuchendem Materials. Die Messung und Beurteilung z.B. einer Beschichtung am Werkstoffrand ist dadurch präziser.


Die Vorteile dieser Bearbeitungsweise gegenüber einer Standarduntersuchung sind
• eine exaktere Qualitätsprüfung der Probe bei 1000-facher Vergrößerung mit dem Lichtmikroskop
• eine verringerte Gefahr des Ausbrechens von Schichtpartikeln
• Auskünfte über den Aufbau von Mehrlagenschichten oder gradierten Schichten

 

Abb. 1: Schrägschliff zinkbeschichtetes Blech

Abb. 2: Lichtmikroskopaufnahme, 500fache Vergrößerung; die Zinkschicht ist durch den Schrägschliff um den Faktor 5,9 vergrößert dargestellt





                                                                                        

 

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